Wetter Wetter Whats the matter? feat. Gott und die Welt.

Ich bin heute morgen zur Schule gegangen. Erstmal nichts Ungewöhnliches, bis auf dass ich es als erschreckend mild fand, das Wetter. Nun gut, so habe ich mir nichts dabei gedacht und habe Die Geschichtsstunde abgearbeitet. Danach habe ich immer 90 Minuten Pause, in denen ich zur Regel heim gehe und nochmal richtig ausschlafe.

Auf meinem Heimweg schien mir die Sonne ins Gesicht, fast unbewölkt, die Vögel zwitscherten, die Wiesen waren grün, die ersten Schneeglöckchen blühten. Was für ein wunderschöner Tag. Ein schöner Start in den Frühling. Warte mal! Frühling? Ein kurzer Blick an den Kalender verrät mir, dass wir noch mitten im Winter sind und dieser noch nicht einmal angefangen hat. Kalt war es schon die ganze Zeit und der Schnee war auch nur zwei Tage zu sehen. Interessant wurde es als unser Astronomielehrer meinte, dass er bei dem Planetarium in Bautzen angerufen hat. Dieses meint mit 60% Wahrscheinlichkeit, dass die nächsten Monate keine Veränderung eintritt und es dann aber einen kompletten Wetterumschwung gibt, das heißt wir erwarten bis Mitte März milde Temperaturen von 0°C bis 12°C und danach gibt es einen kompletten Temperaturabsturz bis zu -20°C  und kälter.

Im Klartext bedeutet das, dass jetzt die ganzen Felder anfangen zu blühen und im März alles erfriert! Das wird eine landwirtschaftliche Katastrophe. Na da bin ich mal gespannt, ob die Sesselfurzstatistiker das in ihren positiven Wirtschaftsprognosen für dieses nächste Jahr einberechnet haben.

Längerfristig hat das natürlich auch seine Folgen. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem die Natur sich fast nicht mehr selbst regenerieren kann. Genauer gesagt, bedeutet das, dass wir mal gründlich am Arsch sind. Naja, es tut mir um die Erde echt leid, war ein schöner Planet. Die Menschen hatten auch eine faire Chance, aber es ist nicht unser Fehler, dass wir so sind, wie wir nunmal sind. Gott hätte ruhig etwas mehr als einen Tag für uns nehmen können. Da hat er sich am Sonntag lieber einen Dicken gemacht. Aber nein, dann hätte er ja uns ja unserer Handlungsfreiheit beraubt. Aber hätte er uns nicht ein wenig Kollektivdenken eintrichtern können und auch Umweltbewusstsein?

Ich werde nach wie vor nicht übertrieben, aber auch nicht zu wenig drauf achten, was ich so mache von wegen Stromkosten, Autofahren, Müll. Ich werde mich so verhalten wie vorher. Batterien nicht in den Normalmüll, Fahrrad fahren bei Strecken unter 8 km und Lampe aus. Nützen wirds eh nichts, da das nur ein Drecksteil von dem ist, was die Industrie verschleudert, aber auf eine gewisse Weise habe ich doch ein ruhigeres Gewissen.

Im Grunde genommen ist es mir erst einmal ziemlich egal. Sterben  werde ich eh noch früh genug um nicht die vollen Ausmaße abzukriegen. Uncool wirds erst bei dem Gedanken, ob ich das meinen Kindern antun will.

 

 

Ich bin trotzdem ein lebensfroher, optimistischer Mensch, der versucht, alles aus vollen Zügen zu genießen, was mir Spaß macht. Warum sollte ich jetzt in Panik und Angst leben? Damit mache ich es mir nur zu schwer und anstrengend.

So far, schönes Leben noch und lasst euch ja nicht unterkriegen!

10.1.07 18:49

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